Michi

Michi

Für mich ist besonders die große ethische Kraft des Yoga interessant. Für mich uninteressant ist, ob jemand sein Bein hinter dem Kopf einklemmen kann.

Der yogische Blick auf das eigene Verhalten anderen gegenüber, auf unsere Beziehungen, auf unseren Lebensstil, auf unsere Intentionen, unsere Handlungen und die Folgen unserer Handlungen, hat für mich das Potential, unser Leben nachdrücklich zum Positiven zu verändern. Und zwar weit über die eigenen Belange hinaus – das ist der entscheidende Punkt. Ich finde, Yoga hat eine große soziale und gesellschaftspolitische Relevanz.

Für die Lehrer der Lehrer meiner Lehrer – u.a. Krishnamacharya, Swami Nirmamalanda – drückte sich die ethische Dimension im Yoga in nur zwei Worten aus: Anderen dienen. Unsere Lehrer Sharon Gannon und David Life haben diesen Grundsatz zu einem ethischen Vegetarismus und einem veganen Lebensstil auf Grundlage der yogischen Prinzipien Gewaltfreiheit, Leidvermeidung und Empathie allen Wesen gegenüber verdichtet. In welchem ganzheitlichen Sinn wir damit uns und anderen dienen, tritt immer deutlicher hervor. Der Klimawandel, das Welthungerproblem, die industrielle Massentierhaltung u.v.m. sind auf das engste mit unserer Ernährung und unserem Lebensstil verbunden.

Yoga ist in dieser Hinsicht politisch – und kann politisch wirken. Lehrer, die mich zu einem weitem Yogaverständnis und zu größerem Engagement aufrufen, sind u.a.: Krishnamurti, Pablos Casals, Helen Keller, Yehudi Menuin, Desikachar, der Dalai Lama, Donna Karen, Sean Corne und Amrit Stein. Aus meiner Sicht befähigt uns Yoga in besonderer Weise, das Zusammenleben und das Überleben auf dieser Welt zu ermöglichen.

Montag, 20:15 Uhr – Jivamukti Basic (Buttermelcherstr. 15)
Dienstag, 11:00 Uhr – Jivamukti Open Easy (Buttermelcherstr.15)
Donnerstag, 11:00 Uhr – Gentle (Buttermelcherstr. 15)
Freitag, 17:00 Uhr – Medium (Buttermelcherstr. 15)
Samstag, 12:30 Uhr – Jivamukti Open (Buttermelcherstr. 15)

.menu-top-menu-container {background-color: #black !important;}